Gerade unter Belastung ziehen Menschen sich oft zurück und geben Hobbys, Sport und andere Freizeitaktivitäten auf. Kurzfristig und zeitlich begrenzt kann das eine Entlastung darstellen, aber auf Dauer führt dieses Verhalten in eine Spirale: Die Belastungen erhalten immer mehr Raum im Leben, wodurch das subjektive Stressempfinden steigt. Positive Erlebnisse werden im Gegenzug immer weniger und durch das Fehlen von Erholung und Kompensation sinken die Widerstandskräfte.

Es kann aber auch etwas Gegensätzliches passieren: wenn man auch in der Freizeit dazu neigt, diese zu sehr zu füllen und mit z.B. perfektionistischen Denken oder auch Leistungsgedanken in den Freizeitbereich zu übertragen. Somit ist in diesem Fall keine Regeneration möglich, sondern es erfolgt eine Verdopplung der Belastung.

"Die Stressspirale: Ein Teufelskreis, den wir durchbrechen können!"

Die Stressspirale ist ein Begriff, den viele von uns nur allzu gut kennen. Es ist dieses Gefühl, wenn Stress und Belastung sich unaufhaltsam aufzubauen scheinen. Aber was genau ist die Stressspirale?

Es beginnt oft mit hohen Anforderungen am Arbeitsplatz, in der Schule oder im Leben allgemein. Der Druck steigt, und du fühlst dich überfordert. In dieser Phase spürst du vielleicht:

✖️ Schlafprobleme

✖️ Unruhe

✖️ Verspannungen

✖️ Gereiztheit

Dann tritt die Spirale in die nächste Phase ein: Der anhaltende Stress kann sich auf deine körperliche und mentale Gesundheit auswirken. Das führt zu:

✖️ Erschöpfung

✖️ Angstzuständen

✖️ Depressionen

✖️ Ernährungsproblemen

Und hier liegt das Problem: Diese Symptome verstärken oft den Stress, sodass die Spirale sich weiterdreht und du gefangen zu sein scheinst.

Aber es gibt Hoffnung! Du kannst die Stressspirale durchbrechen:

1. SELBSTFÜRSORGE

Priorisiere Deine Gesundheit und Dein Wohlbefinden. Nimm Dir Zeit für Ruhe und Entspannung. Nichts im Leben ist wichtiger, als Deine Gesundheit!

2. KOMMUNIKATION

Sprich mit Freunden, Familie, engen Kollegen oder einem Therapeuten/Coach über Deine Gefühle. Teilen schafft Entlastung und Klarheit. Mit einem Dritten über seinen Stresspensum zu sprechen hilft bei der Betrachtung der eigenen Herausforderungen aus der Vogelperspektive.

3. GESUNDE GEWOHNHEITEN

Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und ausreichender Schlaf können helfen, den Stress abzubauen.

4. STRESSMANAGEMENT

Lerne Stressbewältigungsstrategien in Deinen Alltag einzubinden wie z.B.: Meditieren, Atemübungen oder Yoga.

5. PRIORITÄTEN SETZEN

Analysiere, was wirklich wichtig ist und delegiere oder verzichte auf unwichtige Aufgaben.

FAZIT

Es ist wichtig zu verstehen, dass Stress ein natürlicher Teil des Lebens ist, aber du hast die Kontrolle über deine Reaktion darauf. Du kannst die Spirale durchbrechen und in Richtung eines ausgeglichenen Lebens gehen.